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Nein zur Bargeld-Initiative – Ja zum vernünftigen Gegenentwurf

3. Februar 2026

Leserbrief von Franziska Stenico, Grossrätin, Präsidentin Mitte Bezirk Muri

Die Bargeld-Initiative klingt auf den ersten Blick gut. Niemand in der Schweiz will, dass unser Bargeld verschwindet. Aber genau deshalb braucht es diese Initiative gar nicht. Sie schiesst weit über das Ziel hinaus und würde unsere Verfassung mit unnötigen, starren Regeln überladen, die am Ende mehr schaden als nützen. Die Initiative behauptet, sie wolle das Bargeld schützen. Doch das Bargeld ist bereits heute gesetzlich garantiert. Niemand im Bundesrat oder Parlament plant, es abzuschaffen. Die Initiative tut so, als gäbe es eine Gefahr, die in Wirklichkeit gar nicht existiert. Das ist reine Symbolpolitik. Der Gegenentwurf des Bundes hingegen macht etwas Vernünftiges: Er stärkt das Bargeld klar und verbindlich, ohne unser System zu blockieren. Er garantiert, dass Bargeld weiterhin überall verfügbar bleibt aber ohne die extremen und teuren Vorgaben der Initiative. Das ist der pragmatische Weg, der zur Schweiz passt. Die Initiative würde den Staat zwingen, riesige Bargeldreserven zu halten, egal ob sinnvoll oder nicht. Das kostet Milliarden, die wir besser in Sicherheit, Infrastruktur oder die Entlastung der Bevölkerung investieren sollten. Wir brauchen keine Verfassung, die den Bund zwingt, Geld zu horten, das niemand braucht. Darum sage ich klar: Nein zur Bargeld Initiative. Sie löst kein Problem, das es gibt, und schafft neue. Und ich sage ebenso klar: Ja zum Gegenentwurf des Bundes. Er schützt unser Bargeld, ohne Übertreibungen, ohne Ideologie, ohne teure Nebenwirkungen.

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